Geschichte, Zukunft
138 Jahre erfolgreiches Engagement für die Aargauer Unternehmen
Der Blick zurück eröffnet die Zukunft
Heute mit Blick in die Zukunft
Neben der Wichtigkeit der Interessenwahrung für die Unternehmen im politischen Prozess ist auch die Beratung der Mitgliedfirmen nicht mehr wegzudenken. Mit der hohen und fortschreitenden Regulierungsdichte, unter anderem im Arbeitsrecht und in den Sozialversicherungen, gewinnen Auskunft, Beratung, Information und Schulung für die Mitgliedfirmen der AIHK laufend an Bedeutung.Die Aargauische Industrie- und Handelskammer verfügt über die Fachkompetenz und den Weitblick, um auch in Zukunft die Hauptaufgaben für die Mitglieder - Unternehmen vernetzen, kollektive Interessen der Unternehmen im politischen System vertreten, Unternehmen mit Auskunft, Beratung, Information unterstützen, Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge in Staat und Gesellschaft sowie bei den Sozialpartnern fördern - nachhaltig erfüllen zu können.
2011
Seit Juni 2011 bietet die AIHK eine neue Dienstleistung für Ihre Mitgliedfirmen an. Auf unserer Webseite finden Sie im Mitgliederbereich 33 Vorlagen und Muster aus dem Bereich des Arbeitsrechts.
Im Frühling und Herbst 2011 hat die Aargauische Industrie- und Handelskammer mit den ersten beiden AIHK-Wirtschaftssendungen auf Tele M1 gestartet: Was Aargauer Unternehmen unternehmen.
Publikation «AIHK-Magazin», das seit 2011 in der Mitte der az-Beilage made im aargau, jeweils im Frühling und Herbst erscheint: Interessante Einblicke in die Unternehmen und das wertvolle Engagement der Unternehmern und Unternehmerinnen, der Mitarbeitenden sowie der Lernenden.
2009
Seit dem 1. Januar 2009 bieten wir unseren Mitgliedfirmen eine eigene Familienausgleichs-kasse. Unsere Mitglieder profitieren von einer kompletten Inhouse-Lösung mit den umfassenden Dienstleistungen der AIHK und der eigenen AHV-Ausgleichskasse und Familienausgleichskasse für die Abrechnung der AHV und Kinderzulagen.
2007 - 2008
Vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2008 führte die
AHV-Ausgleichskasse der Aargauischen Industrie- und Handelskammer für
ihre Mitgliedfirmen eine Abrechnungsstelle der Familienausgleichskasse
des Kantons Aargau.
Seit 1. Januar 2009 haben wir eine eigene Familienausgleichskasse - siehe unter dem Jahr 2009.
Die Institution FITT Forschung Innovation Technologietransfer blickt im Jahre 2007 auf 25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und ist eine bewährte Schnittstelle zwischen den Unternehmen und der FHNW. Diese Institution hat den Unternehmen in Hunderten von Projekten Unternehmen Wissens- und Technologietransfer vermittelt.
Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Aargauischen Industrie- und Handelskammer und der Fachhochschule Nordwestschweiz für FITT Forschung Innovation Technologietransfer wurde neu überarbeitet und die Palette der Dienstleistungen sowie das Einzugsgebiet von FITT Forschung Innovation Technologietransfer erweitert.
1982
Die Aargauische Industrie- und Handelskammer gründete 1982 zusammen mit der damaligen Höheren Technischen Lehranstalt (Ingenieurschule) Brugg-Windisch (heute Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Technik) die Forschungs- und Entwicklungsinstitution für Technologietransfer (FITT).
1977
Von 1977 - 2008 führte die Aargauische Industrie- und Handelskammer die Arbeitslosenkasse mit dem Namen Aargauische Arbeitslosenkasse Industrie Handel Gewerbe. Die Aargauische Arbeitslosenkasse Industrie Handel Gewerbe war aus der Fusion von sechs paritätischen Arbeitslosenkassen entstanden.
1976
Der Aargauische Handels- und Industrieverein (geschäftsleitendes Organ war die Aargauische Handelskammer) und der Aargauische Arbeitgeberverband bestanden bis 1975 nebeneinander. Im Zusammenhang mit einer sich aufdrängenden Konzentration der Kräfte, fusionierten 1976 beide Organisationen zur Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK), welche die Aufgaben der früheren Handelskammer und des ehemaligen Arbeitgeberverbandes erfüllt. Die Lohn- und Verdienstausgleichskasse des Aargauischen Arbeitgeberverbandes wurde zur AHV-Ausgleichskasse der Aargauischen Industrie- und Handelskammer umbenannt.
1948
Der Aargauische Arbeitgeberverband gründete 1948 die «Lohn- und
Verdienstausgleichskasse des Aargauischen Arbeitgeberverbandes» -
Kassennummer «48», zeitgleich mit der Einführung der AHV. Heute heisst
die damalige Lohn- und Verdienstausgleichskasse
AHV-Ausgleichskasse der Aargauischen Industrie- und Handelskammer.
1906
Auf Anstoss der Aargauischen Handelskammer wurde 1906 der Aargauische Arbeitgeberverband gegründet. Vorerst wurden die Sekretariatsgeschäfte dieses Verbandes dem Sekretär der Aargauischen Handelskammer übertragen. Im Jahre 1920 bekam der Aargauische Arbeitgeberverband jedoch sein eigenes Sekretariat.
1874
Bis zur Gründung des Aargauischen Handels- und Industrievereins im
Jahre 1874 waren es vom Staat eingesetzte Gremien, welche sich um die
Wahrung der industriellen Interessen des Kantons Aargau kümmerten.1804
wurde für diesen Zweck ein Kommerzienrat eingesetzt. 1822 wurde dieser
zur staatlichen Handelskammer erhoben, welche sich einmal jährlich «in
Schnallenschuhen und mit Degen angetan» zu versammeln hatte. Diese
staatliche Kammer bestand bis zur Revision der Kantonsverfassung 1852.
Im Jahre 1863 schuf der Kanton eine Gewerbekommission. Die
Kantonsregierung war damals der Ansicht, es wäre richtiger und
erspriesslicher, «wenn die Gewerbetreibenden des Landes selbst, für die
Wahrung ihrer Interessen, sich verbinden, als wenn solches durch
Vermittlung staatlicher Organe geschieht».
Die private
Interessenwahrung erfolgte ab 1874 durch den Aargauischen Handels- und
Industrieverein, der die Aargauische Handelskammer als
geschäftsleitendes Organ mit ständigem Sekretariat (seit 1902)
gründete. Im neu gegründeten Verein schlossen sich Aargauer Unternehmen
zur Interessenwahrung zusammen. 1922 beschloss der Regierungsrat des
Kantons Aargau, die seit 1855 bestehende kantonale «Kommission für
Handel und Industrie» aufzuheben, «da sich die aargauische
Handelskammer bereit erklärt habe, Fragen betreffend Handel und
Industrie unentgeltlich zu beantworten».




