Youtube Icon AIHKFacebook Icon AIHK

Entwicklung und Wachstum

Nach der Gründung geht die eigentliche Arbeit erst richtig los. Grundlage für effizientes wirtschaften ist unter anderem eine passende Unternehmensorganisation mit klar definierten Zuständigkeiten und Verantwortungsbereichen. Dies vermindert das Risiko, dass man in der oft turbulenten Phase nach der Gründung die Übersicht verliert und die falschen Prioritäten setzt.

Apropos Prioritäten: Ein Jungunternehmer hat einmal den Satz geprägt, dass ein Unternehmen nicht Preise sondern Kunden gewinnen muss. Der Verkauf von Produkten und die Gewinnung neuer Kunden stehen zweifellos ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Das beste Produkt nützt nichts, wenn es niemand kauft. Deshalb gilt es mittels gezieltem Marketing seine Produkte und Dienstleistungen am Markt bekannt zu machen.

Netzwerk
Hilfreich ist dabei, wenn man auf ein Netzwerk zurückgreifen kann. Ein Netzwerk aufzubauen und neue Kontakte zu knüpfen ist folglich ebenfalls ein wichtiger Baustein der Aufbauphase. Die Vernetzung mit anderen Unternehmen bringt nicht nur potenzielle Neukunden, sondern garantiert auch, dass man die «Nase im Wind» behält, die Entwicklungen in der Branche mitverfolgt und neue Trends rechtzeitig erkennt. Die Flut an relevanten Informationen wird immer grösser. Wirtschaftsverbände wie die AHIK helfen dabei, die Informationen zu filtern und ihre Mitglieder über relevante Vorgänge und Entwicklungen zu informieren.

Liquiditätsplanung
Als Sauerstoff des Unternehmens kommt der Liquidität und der Liquiditätsplanung grosse Bedeutung zu. Oftmals entstehen in der Gründungphase finanzielle Engpässe, da die Ausgaben grösser sind als die bereits generierten Einnahmen. Liquiditätsplanung ist allerdings nicht nur in der Anfangsphase eines Unternehmens wichtig, sondern bildet einen Kernprozess des betrieblichen Rechnungswesens. Viele Firmen, gerade auch Jungunternehmen, gehen nicht Konkurs, weil sie keine Aufträge mehr haben, sondern weil ihnen die Liquidität ausgeht.

Personal
Mit einem steten Wachstum steigt normalerweise auch der Personalbedarf. Im Rahmen der Bedarfsplanung empfiehlt es sich  Stellenprofile für die zu besetzenden Jobs zu definieren. Dies ermöglicht gleichzeitig die Organisation in Bezug auf Struktur, Verantwortlichkeiten und zu bearbeitende Aufgaben zu überprüfen. Nicht vergessen werden sollten natürlich auch die gesetzlichen Pflichten für Arbeitgebende in Bezug auf Sozialversicherungen (z.B. Unfallversicherung) und beruflicher Vorsorge (2. Säule).

Technologietransfer
Oft verfügen Unternehmen über gute Produktideen oder Ausgangsprodukte, die es jedoch noch marktfähig zu machen gilt. Für diesen Zweck existieren Institutionen wie Technologietransferstellen an Hochschulen und Förderprogramme, die dabei helfen, Produkte zu entwickeln, weiter zu entwickeln oder zur Marktreife zu bringen.

Export
Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte eröffnen sich auch für KMU immer mehr Möglichkeiten, ihre Produkte weltweit zu vertreiben. Das Etablieren eines erfolgreichen Exportgeschäfts setzt einiges Know-how voraus. Zollverfahren, Gütertransporte oder Ursprungsbeglaubigungen sind nur einige Gebiete, in denen zahlreiche Stolperfallen lauern. Es empfiehlt sich daher, vor der Aufnahme einer Exporttätigkeit, die Rahmenbedingungen genau abzuklären, sonst kann ein Exportgeschäft schnell ein teures Abenteuer werden.

«Die AIHK vernetzt Unternehmerinnen und Unternehmer.»


Links


Download