Praxishinweise und Erfahrungen aus Schweizer Sicht
Deutsche Dividenden- und Lizenzzahlungen an Schweizer Unternehmen unterliegen einem Quellensteuerabzug von 26,4 % bzw. 15,8 %, während das vorrangig anwendbare DBA für Unternehmen den günstigeren Nullsteuersatz vorsieht. Dessen Durchsetzung im Wege des Freistellungs- oder Erstattungsverfahrens beim Bundeszentralamt für Steuern setzt jedoch voraus, dass die Anforderungen der Missbrauchsvermeidungsregelung des § 50d Abs. 3 EStG (sog. Anti-Treaty-Shopping Regel) erfüllt sind. Alternativ kann über einen Motivtest nachgewiesen werden, dass die Erlangung eines steuerlichen Vorteils keinen Hauptzweck der «Einschaltung» der Schweizer Muttergesellschaft darstellt. Im Rahmen des Webinars werden Hinweise zur (elektronischen) Antragstellung- und -bearbeitung, zu Praxiserfahrungen mit dem BZSt sowie zu Gestaltungen zur Vermeidung der Anwendung der Anti-Treaty-Shopping Regel (insb. in Form der «aktiven Beteiligungsverwaltung») gegeben.
Teilnahmekreis
Schweizer Unternehmen aller Branchen, die vom deutschen Quellensteuerabzug betroffen sind, Rechtsanwältinnen und -anwälte, Wirtschaftsprüfende, Treuhänder:innen, Steuer- und Unternehmensberatende
Teilnahmekosten
Mitgliederpreis Handelskammer D-CH: CHF 180.00
Nichtmitgliederpreis Handelskammer D-CH: CHF 240.00
Preis inklusive Live-Übertragung und elektronischer Dokumentation

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